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Herstellung von Hanfextrakt durch CO₂ -Extraktion

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Neben der Alkohol- und Ölextraktion sowie der Herstellung mittels Lösungsmitteln wird Hanfextrakt auch durch die sogenannte CO-Extraktion gewonnen.

Darunter versteht man grob das Herausfiltern („extrahieren“) bestimmter Stoffe aus einem Rohstoff mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid. Der Vorteil dieser Methode: Das Verfahren kommt gänzlich ohne Erhitzung aus, ist ergiebig, schonend und antibakteriell. Weiters ist diese Methode umweltschonend und nachhaltig und es kann auf den Einsatz von chemischen Lösungsmitteln verzichtet werden. Bereits seit rund 40 Jahren wird dieses Verfahren nun industriell genutzt, z.B. zur Entkoffeinierung von Kaffee.

Beim Extraktionsverfahren löst unter hohem Druck verdichtetes CO die gewünschten Substanzen aus dem Rohstoff. Wird der Druck gesenkt, gibt das COdie gewonnenen Inhaltsstoffe als Extrakt wieder ab. Auf diese Weise bleiben die natürlichen Inhaltsstoffe erhalten und können in der weiteren Verwendung ihre Wirkung besser entfalten.

Das so gewonnene Ganzpflanzen-Hanf-Extrakt, auch bekannt unter dem Begriff Vollspektrum-Extrakt, hält die vollständigen Eigenschaften der Hanfpflanze intakt, es enthält also „alle“ der über 100 in der Pflanze enthaltenen Cannabinoide (sowohl THC als auch CBD, CBG, CBN, THCA usw.). Werden derartige Inhaltsstoffe synthetisch oder auf anderem Weg entfernt, spricht man nicht mehr von einem Vollspektrum.

Der Vorteil eines Vollspektrum-Extrakts liegt unter anderem bei der Zusammenwirkung der einzelnen Pflanzenkomponenten untereinander: so ist inzwischen wissenschaftlich belegt, dass Pflanzenbestandteile miteinander „kooperieren“. Diese Interaktion kann genutzt werden, um eine verbesserte Wirkung zu erzielen (verglichen mit der Komponente alleine). Dieser sogenannte „Entourage-Effekt“ (auch Synergie-Effekt) hat durch die Kombination verschiedener Cannabinoide mit Terpenen eine optimierte Wirkung zur Folge, wodurch die Zufuhr von Cannabidiol bereits in moderaten Dosierungen herausragende gesundheitliche Ergebnisse erzielt.

Ein wie oben beschriebenes Hanfextrakt weist nach der Herstellung aufgrund des hohen Chlorophyllgehaltes eine dunkelgrüne Färbung auf. Neben den Cannabinoiden und den bereits erwähnten Terpenen enthält dieses Extrakt unter anderem Flavonoide, Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine, Phytonährstoffe uvm.

Ein solches Rohextrakt weist je nach verwendeter Nutzhanfsorte einen CBD-Gehalt von 3-10 % auf, der durch Zugabe von CBD-Isolat auf die gewünschte Konzentration gesteigert werden kann.

Beim CBD-Isolat handelt es sich um CBD in isolierter Form. Dieses weist einen Reinheitsgehalt von 99,6-99,9 % auf. Für die Herstellung wird das Cannabidiol isoliert und anschließend raffiniert, um alle anderen Cannabinoide, Terpene, Flavonoide oder Bestandteile der Pflanze zu entfernen. Das Ergebnis ist ein feines weißes Pulver, das für die Herstellung vieler Produkte genutzt werden kann (CBD Öl, Salben, Cremes, Liquids etc.). Im Gegensatz zum Vollspektrum-Extrakt fehlt allerdings der zuvor beschriebene Entourage-Effekt, wodurch die Vorteile der anderen Cannabinoide nicht genutzt werden können.

CBD-Goldöl

Bei der Herstellung von CBD-Goldöl werden durch Filterungsprozesse die meisten Pflanzenstoffe entzogen. Dies hat zur Folge, dass der eher intensive Geschmack des Rohextraktes gemildert wird. Alle Cannabinoide bleiben erhalten, jedoch geht das Chlorophyll durch den Filterungsprozess verloren. Dieses ist fast identisch mit der Zusammensetzung unseres Blutes, was diesen Inhaltsstoff so wertvoll für den menschlichen Körper macht.

Chlorophyll ist beispielsweise maßgeblich an der Zellatmung beteiligt. So kann die Zelle entgiften und bleibt gesund. Damit leistet dieser grüne Blutfarbstoff aktiven Schutz vor Krebs und stärkt das Immunsystem. Es unterstützt die Wundheilung und sorgt für eine regelmäßige Verdauung.

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