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CBD als Nahrungsergänzung bei Sport

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CBD zur Unterstützung der sportlichen Leistungsfähigkeit

Der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) ist ein Bestandteil der weiblichen Hanfpflanze, der keine euphorisierende und psychoaktive Wirkung hat. Während Tetrahydrocannabinol (THC) als charakteristischer Wirkstoff des Marihuana bis dato durch das Rausch-und Betäubungsmittelgesetz als illegale Substanz deklariert wird, wird das Cannabidiol aufgrund seiner lediglich beruhigenden Wirkung zur Behandlung verschiedener Erkrankungen verwendet.

Da Cannabidiol eine entspannende und krampflösende Wirkung auf den Körper hat, kann es auf psychische Erkrankungen, wie Angststörungen und Zwangshandlungen, als auch körperliche Krankheiten, wie Spastiken, einen positiven Effekt haben.

Der Wirkstoff Cannabidiol hat durch seine entspannenden Eigenschaften aber auch auf die sportliche Leistung einen positiven Effekt. Die World Anti-Doping Agency (WADA) hat darum das Cannabidiol als legale Substanz für den Freizeit- und Leistungssport zugelassen. Die World Health Organisation (WHO) ist zu der Überzeugung gelangt, dass Cannabidiol als ungefährlicher Wirkstoff eingestuft werden kann. Der weiteren Erforschung und praktischen Anwendung des CBD steht also nichts mehr im Wege. Im Folgenden soll darum die positive Wirkung des Cannabidiol auf die sportliche Leistungsfähigkeit genauer beschrieben werden.

Entspannende und entkrampfende Wirkung von CBD

Cannabidiol entfaltet seine positive Wirkung, indem es die Cannabinoid-Rezeptoren der Nervenzellen aktiviert. Die Cannabinoid-Rezeptoren, abgekürzt CB1 und CB2, haben eine regulierende Wirkung auf die Ausschüttung verschiedener Neurotransmitter. Diese Form der Regulierung hat einen entspannenden und entkrampfenden Effekt auf die Muskulatur des Körpers. Cannabidiol wird darum auch als Medikament zur Behandlung von spastischen Lähmungen verwendet. Im Leistungs- und Freizeitsport kann die entkrampfende Wirkung ebenfalls einen positiven Effekt auf die Performance des Sportlers haben. Die Muskulatur wirkt lockerer und entspannter und kann einer dauerhaften Belastung besser standhalten. Gerade in Bereichen des Ausdauersports, wie Langstreckenlauf, Radsport oder Inline-Skating, scheint Cannabidiol als Muskelrelaxanz darum besonders interessant zu sein.

Cannabidiol bei leichten Sportverletzungen

Das Empfinden von Schmerzen wird als Nozizeption bezeichnet und kann durch das endogene Cannabinoidsystem (ECS) beeinflusst werden. Die Schmerzempfindung wird über Nozizeptoren, freie Nervenenden, an das zentrale Nervensystem geleitet und soll auf Schäden im Gewebe aufmerksam machen. In herkömmlichen Situationen erscheint dieser Vorgang sinnvoll, da eine ernsthafte Verletzung durch ein frühzeitiges Schmerzsignal vermieden werden kann. Phantomschmerzen und Stumpfschmerzen nach Amputationen zeigen hingegen, dass unser Körper nicht auf alle Situationen einwandfrei vorbereitet ist.

Während der Trainingseinheit kommt es immer wieder zu kleineren und größeren Verletzungen. In Ausdauersportarten, wie dem Langstreckenlauf, beginnt die Muskulatur nach einiger Zeit niedrige Schmerzsignale an das zentrale Nervensystem zu senden. Die Information des Schmerzes wird über Neurotransmitter weitergegeben. Durch eine Aktivierung des Cannabinoid-Rezeptors (CB1) durch CBD kann die Neurotransmitter-Ausschüttung reguliert und eine Hemmung der Schmerzentwicklung bewerkstelligt werden. Eine Regulation der Neurotransmitter ist ganz natürlich und wird eigentlich durch endogene Liganden, also körpereigene Stoffe, wie Anandamid am CB1-Rezeptor gewährleistet. Die Einnahme von CBD verstärkt diesen Prozess und verleiht dem Nutzer ein niedriges Schmerzempfinden und eine erhöhte Schmerzkontrolle.

Cannabidiol wird also im medizinischen Bereich zur Behandlung von Phantomschmerzen eingesetzt, eignet sich aber ebenso gut, um das unangenehme Drücken und Zerren der Muskulatur während einer Langstrecke herabzusenken.

Ernsthafte Schmerzen bei einer Sportverletzung, wie dem Bänderriss, können durch eine angepasste Dosis von Cannabidiol ebenfalls abgemindert werden. Im Gegensatz zu pharmakologischen Schmerzmitteln ist die Liste von Nebenwirkungen bei CBD dazu äußerst gering.

CBD für Regeneration und Muskelaufbau

CBD und Muskelaufbau

Eine gründliche Regeneration ist für den Muskelaufbau und die Steigerung der sportlichen Leistung unerlässlich. Die Schlafphase stellt die wichtigste Form der Regeneration dar. Der Mensch verwendet circa ein Drittel seiner Lebenszeit für einen erholsamen Schlaf. Neben der rein physiologischen Regeneration werden über den Schlaf auch psychologische Prozesse wie Informationsverarbeitungen und metabolische Funktionen wie der Schadstoffabbau im zentralen Nervensystem bewerkstelligt. Leider wird in der heutigen Zeit, angesichts des immer weiter ansteigenden Stresspegels, eine zunehmende Anzahl von Menschen schlafkrank. Dabei ist ein gesunder Schlaf-Wach-Zyklus der wichtigste Baustein, um im Sport und im gesamten Leben Fortschritte zu machen.

Durch die Aktivierung des CB1-Rezeptors wirkt Cannabidiol angst- und krampflösend und kann somit Schlafstörungen entgegenwirken.

Neben CB1- und CB2- aktiviert Cannabidiol auch den 5-HT1A-Rezeptor an den Nervenzellen. Dieser ist an der Regulation des Neurotransmitters Serotonin beteiligt. Serotonin wiederum bildet eine Vorstufe von Melatonin, also dem wichtigsten Schlafhormon. Die Aktivierung des 5-HT1A-Rezeptors durch Cannabidiol hat eine angstlösende und stressreduzierende Wirkung. Der anstrengende Tag kann schnell ausgeblendet werden. Ruhe und Entspannung stellen sich ein und dienen als Grundvoraussetzung für einen angenehmen Schlaf.

Entzündungshemmende Wirkung von CBD

Das Immunsystem unseres Körper wehrt täglich zahlreiche schädliche Einflüsse ab. Unsere Fresszellen haben mit jedem Atemzug und jedem Bissen Nahrung, den wir zu uns nehmen, alle Hände voll zu tun. Umso verschmutzter und ungesünder unsere Umwelt ist, umso mehr ist auch unser Immunsystem von den Folgen betroffen. Chronische Entzündungsprozesse und Autoimmunkrankheiten sind typische Folgen dieser Entwicklung.

Kleinere Entzündungsprozesse sind hingegen für unsere Gesundheit von ausgesprochener Wichtigkeit. Während du diesen Text liest, durchfluten tausende von Viren und Bakterien deinen Körper und müssen von unserer angeborenen Immunabwehr bekämpft werden. Würden die Abwehrprozesse des Körpers ausbleiben, so würden sich anstelle von kleinen Entzündungen Nekrosen, also Verfaulungen bilden. Wir würden, wie ein gammeliger Apfel, bei lebendigem Leibe einfach verfaulen. Eine höchst unangenehme Vorstellung.
Kleine Entzündungen sind also wesentliche Voraussetzungen für das Überleben des menschlichen Körpers. Bei sportlicher Belastung entstehen im Muskelgewebe zahlreiche solcher kleinen Entzündungsprozesse. Diese inflammatorischen Prozesse werden vom Körper registriert und als Indiz für eine mangelnde Muskulatur betrachtet. Es kommt durch die inflammatorischen Prozesse auf langfristige Sicht zu einer Kraft- und Leistungssteigerung.

Dieser Vorgang wird durch sogenannte Zytokine ausgelöst. Zytokine sind regulatorische Proteine, die durch Signalweiterleitung den Körper auf die betroffene Stelle aufmerksam machen. Frei nach dem Motto: „An dieser Stelle muss etwas getan werden!“ geben die Zytokine ihre Informationen an das Immunsystem weiter und initiieren somit Muskelreparatur und Muskelwachstum.

Zur Regulation dieser inflammatorischen Prozesse bietet sich eine gesunde Ernährung an. CBD wirkt ebenfalls regulierend auf die kleinen Entzündungen, indem es sich an der Modulation des TNF-α (Tumornekrosefaktor) beteiligt. Dieses Zytokin ist sehr vielseitig und kann wichtige Entzündungsvorgänge wie Fieber einleiten.

Der Signalweg NF-κB ist für die Einleitung von Entzündungen ebenfalls wichtig und kann durch CBD reguliert werden.

Die sportlich bedingten inflammatorischen Prozesse lassen sich also durch Cannabidiol positiv regulieren. Die anti-inflammatorische Wirkung von CBD trägt zum Schutz der Zellen bei und kann eine ordentliche Regeneration der Muskulatur gewährleisten.

Die empfohlene Dosis ist dabei abhängig von der individuellen Reaktion des Metabolismus. Während mancher Sportler nach ausgedehnten Trainingseinheiten starke Muskelschmerzen hat, sind die Entzündungsprozesse bei einem anderen weniger ausgeprägt. Gerade bei häufigen und intensiven Trainingseinheiten empfiehlt sich für betroffene Sportler darum Cannabidiol als Entzündungsregulator.

CBD als Antioxidans

Zum Absolvieren einer Trainingseinheit muss der Körper sehr viel Energie aufbringen. Zur Energiegewinnung benötigen die Mitochondrien unserer Zellen sehr viel Sauerstoff. Als Abfallprodukt der Energiegewinnung entstehen reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die auch als Oxidantien bezeichnet werden. Reaktive Sauerstoffspezies sind sozusagen der Giftmüll unserer zellulären Kraftwerke und können durch ihre hohe Reaktivität die Zellstruktur irreversibel schädigen. Nun sind zahlreiche Antioxidantien wie Vitamin C und E als auch Enzyme wie die Superoxid-Dismutase vorhanden, um diese sogenannten „freien Radikale“ abzufangen.

Eine ausgiebige Trainingseinheit wirkt auf den Körper so anstrengend, weil natürlich mit erhöhtem Energieverbrauch auch eine größere Menge an Giftmüll, also freien Radikalen entsteht. Das übermäßige Vorkommen von reaktiven Sauerstoffspezies bzw. freien Radikalen wird als oxidativer Stress bezeichnet. Untersuchungen hinsichtlich der Wirkung von CBD auf den oxidativen Stress weisen darauf hin, dass Cannabidiol wohlmöglich ein stärkeres Antioxidans als Vitamin C darstellt. CBD kann also auch hinsichtlich oxidativem Stress ein guter Begleiter für die anstrengende Trainingseinheit sein und dir dabei helfen, die zellulären Abfallprodukte schnell zu binden und abzusondern. Die Dosis kann dabei an das Leistungsniveau der Trainingseinheit und die individuellen metabolischen Eigenheiten der Trainingsperson angepasst werden.

Bitte beachten Sie: Die hier zur Verfügung gestellten Informationen dienen der Wissenserweiterung und sind nicht zur Vermeidung, Behandlung oder Heilung von Erkrankungen vorgesehen. Die vorgestellten Inhalte sind kein Ersatz für eine fachliche Beratung durch einen Mediziner. Von einer eigenständigen Diagnose aufgrund der vorgestellten Informationen sollte abgesehen werden. Wir übernehmen weiterhin keine Haftung für Schäden, die sich aus der Nutzung der hier vorgestellten Präparate und Informationen, ergeben. Für eine sachgerechte Diagnose und Behandlung von Beschwerden sollte ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden. Der vorgestellte Wirkstoff wird als Nahrungsergänzungsmittel betrachtet und bietet keine Alternative zu ärztlich verschriebenen Medikamenten. Weiterhin sollte Cannabidiol nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit verwendet werden. Die vorgestellten Inhalte haben zudem keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine Gewährleistung der Ausgewogenheit, Richtigkeit und Aktualität der vorgetragenen Informationen besteht nicht.

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